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	<title>dunkelweiss GmbH</title>
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	<description>dunkelweiss GmbH - Design und Kommunikation</description>
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		<title>Â«Nicht lÃ¤nger sind Worte alleine genugÂ»</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jul 2008 14:31:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>

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		<description><![CDATA[Der amerikanische Grafikdesigner David Carson wird im Herbst 2008 sein neues Buch vorstellen. Mit seinem Stil hat er die Welt der Grafikdesigner verÃ¤ndert und polarisiert noch heute wie kaum ein zweiter. Ein GesprÃ¤ch. 
(Erstpublikation im Tages-Anzeiger vom 16. Juni 2006)Â/strong>
David Carson gilt als einer der einflussreichsten Gestalter der zeitgenÃ¶ssischen Grafik. Bekanntheit erlangte er anfangs der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der amerikanische Grafikdesigner David Carson wird im Herbst 2008 sein neues Buch vorstellen. Mit seinem Stil hat er die Welt der Grafikdesigner verÃ¤ndert und polarisiert noch heute wie kaum ein zweiter. Ein GesprÃ¤ch. </strong></p>
<p>(Erstpublikation im Tages-Anzeiger vom 16. Juni 2006)<span id="more-34"></span><strong><span style="font-weight: normal"><strong>Â 
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			<a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/gallery/david-carson-interview-2008/tsunami-poster_web.jpg" title="Werbeplakat fÃ¼r ein Benefizkonzert zugunsten der Tsunami-Opfer (Â© David Carson, mit freundlicher Erlaubnis des Urhebers)" class="thickbox" rel="david-carson-interview-2008" >
				<img title="Benefiz-Poster" alt="Benefiz-Poster" src="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/gallery/david-carson-interview-2008/thumbs/thumbs_tsunami-poster_web.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="Helvetica-Poster" alt="Helvetica-Poster" src="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/gallery/david-carson-interview-2008/thumbs/thumbs_poster_helvetica_hustwit.jpg" width="100" height="75" />
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				<img title="David Carson" alt="David Carson" src="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/gallery/david-carson-interview-2008/thumbs/thumbs_david_carson.jpg" width="100" height="75" />
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</strong></span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal"><strong>David Carson</strong> gilt als einer der einflussreichsten Gestalter der zeitgenÃ¶ssischen Grafik. Bekanntheit erlangte er anfangs der Neunziger Jahre als Layouter der Zeitschriften <em>Musician</em>, <em>Bech Culture</em> sowie <em>Ray Gun</em>. Carson ist bekennender Autodidakt, der sich nie fÃ¼r die klassischen Regeln seines Faches interessiert hat. Seine Arbeiten polarisieren die Fachwelt; die einen feiern ihn als begnadeten KÃ¼nstler wÃ¤hrend er bei vielen gestandenen Berufskollegen auf totale Ablehnung stÃ¶sst. Â  Â  Â </span></strong></p>
<p><em>Mit David Carson sprach Christoph Schumacher (Das Interview wurde per E-Mail in englischer Sprache gefÃ¼hrt)</em></p>
<p><span style="font-style: italic">David Carson, in KÃ¼rze wird ihr neues Buch Â«The rules of graphic designÂ» erscheinen. Sie gelten als jemand, der sich nie um Regeln gekÃ¼mmert hat. Weshalb kommen Sie nun dazu, ausgerechnet unter diesem Titel ein Buch zu verÃ¶ffentlichen?<br />
<span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal">Â Â Â </span><span style="font-style: normal">Ich hatte fÃ¼r mich selbst immer Regeln, nach denen ich arbeitete. Diese sind vielleicht nicht so augenscheinlich oder steif wie diejenigen, die an den Kunstschulen gelernt werden. Jeder Designer muss seine eigenen Regeln finden. Ich habe die traditionellen Gesetze der Gestaltung nie gelernt, habe mich auch nie darum gekÃ¼mmert. Wichtig ist, das man das tut, was man selber als richtig anerkennt und nicht das, was einem die Lehrer oder BÃ¼cher als richtig erklÃ¤ren.</span></em></span></span></p>
<p><span style="font-style: italic"><span style="font-style: normal;"><em><span style="font-style: normal"><em>Regeln â€“ speziell im Bereich des Grafikdesigns â€“ haben unter anderem ja auch den Sinn, dass sie ein gemeinsames VerstÃ¤ndnis von Inhalt schaffen und somit helfen, dass eine Botschaft verstanden wird.<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Wichtig ist, dass man sein Publikum im Auge behÃ¤lt und sich bewusst ist, welche Art von Design es zu sehen gewohnt ist. Wenn man diese Sehgewohnheit als Designer verstehen kann und das Resultat dem Publikum passt, dann hat man seinen Job gut gemacht, dann wird man verstanden werden.</span></em></span></em></span></span></p>
<p><em>Â </em><em><span style="font-style: normal"><em>Sie sprechen im Zusammenhang mit ihrer Arbeit immer wieder vom Â«Emotional senseÂ», von der emotionalen Ebene im Design.<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Emotionen sind oft nicht sehr klar oder definierbar. Ich denke, Design soll subjektiv und intuitiv sein. Man kann in Sachen Design nicht neutral sein, man kann nicht nicht kommunizieren, alles sendet irgendeine Botschaft aus. Die Frage ist nur, ob man die beabsichtigte Botschaft vermittelt.</span></em></span></em></p>
<p><em>Â </em><em><span style="font-style: normal"><em>Die Schweizer Grafik, speziell die Schweizer Typografie ist bekannt fÃ¼r Ihre ZurÃ¼ckhaltung. Die Typografen der Â«Alten SchuleÂ» stellten sich oft ganz in den Dienst des Textes, der Botschaft. Ihr Ziel war weniger, als Gestalter oder KÃ¼nstler wahrgenommen zu werden, sondern vielmehr, dem Text soviel Aufmerksamkeit wie mÃ¶glich zu geben. Wird heute die sogenannte Gebrauchsgrafik von den Kreativen nicht zu oft mit Kunst verwechselt?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  NatÃ¼rlich tun sie das, deshalb ist das zeitgenÃ¶ssische Design auch so erfreulich und belebend! Hier in ZÃ¼rich haben die Designer genau das gemacht: Sie haben Gebrauchsgrafik und Kunst miteinander kombiniert. Der einst verhasste Begriff des Grafikers als KÃ¼nstler ist wieder lebendig und relevant geworden. Es sind eigentlich nur die grossen PlakatwÃ¤nde, die von den grossen Agenturen bedient werden, welche qualitativ abfallen. Junge Designer legen heute auch wieder Wert auf reine Typografie und geben ihr mehr Ausdruck als frÃ¼her. Es ist ziemlich schwierig, die Leute zu einem Sprung in eine graue BleiwÃ¼ste zu animieren, egal wie brillant der Text geschrieben sein mag.</span></em></span></em></p>
<p><em>Â </em><em><span style="font-style: normal"><em>Sprechen wir Ã¼ber Regeln. Eine Grundregel fÃ¼r das Arbeiten mit Text ist die Lesbarkeit. In unserer visuellen Welt kÃ¤mpft quasi ein jeder Text um Aufmerksamkeit. Das Maximieren der Lesbarkeit ist deshalb eine der klassischen Regeln. Sie operieren da oft an der Grenze, manchmal auch darÃ¼ber.<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  NatÃ¼rlich ist Lesbarkeit wichtig! Wie wichtig sie ist, hÃ¤ngt davon ab was man womit sagen mÃ¶chte. Das Design selber kann unterstÃ¼tzen, was im Text enthalten ist. Nicht lÃ¤nger sind Worte alleine genug. Und Ã¼berhaupt: Was die Leute lesen wollen, das lesen sie auch.</span></em></span></em></p>
<p><em><span style="font-style: normal"><em>In der Schweiz ist eine zunehmende Diskussion nach der QualitÃ¤t von Design und Kunst auszumachen. Wie definieren Sie QualitÃ¤t im Grafikdesign?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Wichtig ist, ob die Gestaltung zur Zielgruppe, zum Produkt und zur Message passt. Dann auch, ob das Design beim Betrachter eine emotionale Reaktion hervorzurufen vermag.</span></em></span></em></p>
<p><em>Â </em><em><span style="font-style: normal"><em>Als was sehen Sie sich eigentlich, als Grafiker oder als KÃ¼nstler?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Es gibt viel Grafikdesign, das ich als Kunst bezeichnen wÃ¼rde, einiges sollte man gerahmt an die Wand hÃ¤ngen und es als Kunst betrachten. Manche Leute sagen: Grafikdesign ist nicht Kunst, es ist da, um zu kommunizieren. Diese fehlgeleitete Annahme geht davon aus, dass Kunst nicht kommuniziert. Dabei geht vÃ¶llig vergessen, dass einige der grÃ¶ssten Leistungen in der Geschichte der Kommunikation von der Kunst her kamen.Ich denke, die Grenzen zwischen Grafikdesign und Kunst sind fliessend, und das ist gut so. Wenn Gestalter ihre kÃ¼nstlerische SensibilitÃ¤t nicht einsetzen, dann brauchen wir keine Gestalter; ein Jeder kann sich die notwendige Software kaufen und einen akzeptablen Newsletter oder eine brauchbare Visitenkarte gestalten. Nur wenn ein Designer seine PersÃ¶nlichkeit anzapft, dann steigt die QualitÃ¤t der Arbeit und wird zu einem herausragenden, einzigartigen Werk, welches die Kraft hat, die Leute zu berÃ¼hren.</span></em></span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style: normal"><em>Seit rund einem Jahr haben Sie in ZÃ¼rich ein BÃ¼ro. Wie lÃ¤uft das GeschÃ¤ft?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Ich liebe ZÃ¼rich, speziell schÃ¤tze ich das hohe Niveau der Grafik, die man tagtÃ¤glich sieht. Als ich nach meinem ersten 6-monatigen Aufenthalt in ZÃ¼rich in mein Haus in den USA zurÃ¼ckkehrte, kam mir dieses ziemlich Ã¼berladen vor. Ich habe dann eine ganze Menge an Dingen weggeschmissen. Kurz gesagt. ZÃ¼rich wirkt auf mich sehr erfrischend.Meine Projekte kommen von Ã¼berall auf der Welt her, es geht mir mehr darum, sie in ZÃ¼rich auszufÃ¼hren. Ich habe hier meinen Ã¼berhaupt ersten Auftrag fÃ¼r einen Jahresbericht erhalten. Es war eine neue Herausforderung fÃ¼r mich und sowohl der Kunde wie auch ich sind mit dem Resultat sehr zufrieden.</span></em></span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style: normal"><em>Wie reagieren Ihre Schweizer Kunden auf Ihre Arbeiten?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Nun, ich habe nicht viele Schweizer Kunden. Ich hoffe, dass dies damit zu tun hat, dass sie nicht wissen, dass ich hier bin. Ich hoffe, dass dies sich Ã¤ndern wird.</span></em></span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style: normal"><em>KÃ¶nnen Sie uns beschreiben, was fÃ¼r Sie ein typischer Schweizer Kunde ist? Wie wÃ¼rden Sie ihn charakterisieren?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Hmm, ich habe ihn bisher wohl noch nicht getroffen. Ich denke, die kleineren Kunden sind eher bereit fÃ¼r Experimente und VerÃ¤nderungen. Ich hoffe, dass diese Offenheit auch bei grÃ¶sseren Agenturen Einzug hÃ¤lt, dass sie Design als eine starke kommunikative Sprache erkennen. Im Kampf um Aufmerksameit ist Grafikdesign wichtiger denn je.</span></em></span></em></p>
<p><em></em><em><span style="font-style: normal"><em>Wie wird der Titel Ihres nÃ¤chsten Buches lauten?<br />
<span style="font-style: normal;">Â Â  Hm, eine schwierige Frage. Modernismus, vielleicht?</span></em></span></em></p>
<p><em></em></p>
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		<title>Tutorial-Movies zur OpenType-Programmierung in FontLab</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Feb 2008 21:18:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Schrift]]></category>
		<category><![CDATA[Tutorials]]></category>
		<category><![CDATA[Typedesign]]></category>

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		<description><![CDATA[In der heutigen digitalen Welt bedeutet das Gestalten von Schriften weit mehr das kunstvolle Entwerfen von Buchstaben und die Gestaltung des Schriftbildes. Fast ein wenig versteckt hat sich da eine Menge an Technologie eingeschlichen, Font-Engineering lautet das Stichwort der Stunde. Vier Lernfilme fÃ¼hren in das Thema ein. Die Technologie hat in der Geschichte der Schrift [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der heutigen digitalen Welt bedeutet das Gestalten von Schriften weit mehr das kunstvolle Entwerfen von Buchstaben und die Gestaltung des Schriftbildes. Fast ein wenig versteckt hat sich da eine Menge an Technologie eingeschlichen, <em>Font-Engineering</em> lautet das Stichwort der Stunde. Vier Lernfilme fÃ¼hren in das Thema ein. <span id="more-31"></span>Die Technologie hat in der Geschichte der Schrift immer wieder zu VerÃ¤nderungen in der Herstellung und im Design von Schriften gefÃ¼hrt. Seit einigen Jahren schon ist OpenType ein aktuelles Thema, die professionellen Gestaltungsprogramme unterstÃ¼tzen dies seit geraumer Zeit. Aber auch Textverarbeitungsprogramme wie <a href="http://www.mellel.com">Mellel</a>  unterstÃ¼tzen eine breite Palette von OpenType-Features.Die heutige Welt der Schriftgestalter ist komplex geworden. Mit der OpenType-Technologie sind Schriften definitiv zu einem StÃ¼ck Software geworden. OpenType-Features werden <em>programmiert</em>. Und wer verstehen will, welches Feature auf welcher Plattform wie funktioniert muss hin und wieder tief in die Grundschichten des Betriebssystems hinuntersteigen.Die folgenden vier Filmen zeigen einige Grundlagen und MÃ¶glichkeiten der OpenType-Programmierung auf.<a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2008/02/Teil-1-OpenType.mov">Teil 1 (EinfÃ¼hrung in OpenType, Spieldauer 7:13)</a><a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2008/02/Teil-2-OpenType.mov">Teil 2 (GSUB: Glyph-Substitution, Spieldauer 7:52)</a><a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2008/02/Teil-3-OpenType.mov">Teil 3 (GPOS: Glyph-Positionierung, Spieldauer 4:44)</a><a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2008/02/Teil-4-OpenType.mov">Teil 4 (Beispiel: Das LIGA-Feature, Spieldauer 5:18)</a><a href="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2008/02/Frage_1%20zu%20Fontlab.mov" title="Movie"></a></p>
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		<title>Das Kleid der Sprache: Was Schrift leistet</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Nov 2007 14:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christoph Schumacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Schrift]]></category>

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		<description><![CDATA[NatÃ¼rlich â€“ es kommt darauf an, wie man etwas sagt. Man kann es hinter vorgehaltener Hand flÃ¼stern, klar aussprechen oder gar schreien. Es ist ein Unterschied, ob es eine Frauen- oder eine MÃ¤nnerstimme sagt. Was in der direkten mÃ¼ndlichen Kommunikation gilt, hat auch in der schriftlichen Form grosse Bedeutung. Es ist erstaunlich, was Schrift alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>NatÃ¼rlich â€“ es kommt darauf an, wie man etwas sagt. Man kann es hinter vorgehaltener Hand flÃ¼stern, klar aussprechen oder gar schreien. Es ist ein Unterschied, ob es eine Frauen- oder eine MÃ¤nnerstimme sagt. Was in der direkten mÃ¼ndlichen Kommunikation gilt, hat auch in der schriftlichen Form grosse Bedeutung. Es ist erstaunlich, was Schrift alles zu leisten vermag â€“ vorausgesetzt sie wird richtig und kompetent eingesetzt. <span id="more-20"></span>Welchen Dialekt mÃ¶gen Sie am liebsten? Den Walliser, den Berner oder den Schaffhauser? Oder das SÃ¼ddeutsche, das Berliner, das SÃ¤chsische Idiom? Dialekte erinnern uns an gute oder schlechte Erlebnisse; manchmal ist es aber auch nur ein bestimmer Klang, der uns fasziniert.<br />
<h2>EmotionalitÃ¤t im schriftlichen Ausdruck: Der visuelle Dialekt</h2>
<p>Auch in der schriftlichen Form spielt das <em>Wie</em> eine wichtige Rolle. So ist es in Internetforen verpÃ¶nt DIE LEUTE MIT GROSSBUCHSTABEN ANZUSCHREIEN. Andere sind ganz cool und schreiben deshalb alles klein. In der Handschrift schliesslich zeigt sich eine ganz persÃ¶nliche Note. Graphologen sollen daraus einiges Ã¼ber den Charakter des Schreibenden lesen kÃ¶nnen.Manchmal werden diese Details erst dann offensichtlich, wenn sie den gewohnten Sehweisen widersprechen: Die folgenden zwei Bilder zeigen eine typische und eine kontroverse Umsetzung eines Themas.<img src="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2007/11/weiblich-maennlich-1.gif" alt="Weiblich und mÃ¤nnlich 1" /><img src="http://www.dunkelweiss.ch/cms/wp-content/uploads/2007/11/weiblich-maennlich-2.gif" alt="MÃ¤nnlich-weiblich-2" /><br />
<h2>Die Schrift als Teil einer IdentitÃ¤t</h2>
<p>Die meisten Firmen verfÃ¼gen Ã¼ber eine Hausschrift, die Corporate-Design-Schrift. Diese hilft, dem Ã¶ffentlichen Auftritt einen eigenstÃ¤ndigen Charakter zu verleihen. TatsÃ¤chlich ist diese Idee nicht neu. Sie ist Ã¼ber tausend Jahre alt. Schon im Mittelalter liess sich der damals amtierende Papst eine eigene Schrift entwerfen, die <a href="http://asv.vatican.va/de/dipl/docdaleoneIX.htm" title="Link zur PÃ¤pstlichen Kurialschrift (in neuem Fenster)" target="_blank">PÃ¤pstliche Kurialschrift</a>.  Diese Schrift war, wie alle Schriften damals, eine handgeschriebene Schrift.Die Anzahl der zur VerfÃ¼gung stehenden Schriften ist heute so gross wie noch nie. WÃ¤hrend einiger Jahrhunderte wurde Schrift mit Bleilettern gedruckt, eine neue Schrift war zu dieser Zeit eine grosse und vor allem schwere Investition. Die Auswahl war deshalb ziemlich eingeschrÃ¤nkt. Heute dagegen existieren tausende von SchriftsÃ¤tzen, und es kommen stets neue dazu.<br />
<h2>Ein Wolf im Schafspelz</h2>
<p>Schrift ist ein Ã¤usserst eleganter Weg, einer Botschaft, egal wie sie lautet, eine bestimmte Anmutung zu geben. Oder, anders gesagt: Man kann einen unauffÃ¤lligen Satz auffÃ¤llig prÃ¤sentieren. Mit rein typografischen Mitteln lassen sich so ausdrucksstarke, klare Botschaften vermitteln. Viele grosse Marken setzten auf eine bestimmte, klar wiedererkennbare Schrift. Sie erreichen dadurch, dass ihre Botschaft, wie immer sie lautet, stets in ihrem charakteristischen Kleid erscheint. Sie sprechen ihren eigenstÃ¤ndigen Dialekt.</p>
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